Wortspielwelten
Satirische Fantasy am Limit
absurdlustigungezähmtverrücktgefährlichfaszinierendfesselndfurchtlosfeurig

Willkommen in den Wortspielwelten
Dort, wo Logik Urlaub macht, Fantasie Überstunden schiebt und ein einziges Wort ausreicht, um die Realität kurz neu zu sortieren.
Fantasy am Limit eröffnet die Reise durch Lutz Lohnsteins wortverrücktes Universum.
In 16 schrägen Kurzgeschichten triffst du auf Gestalten, die eigentlich gar nicht existieren dürften und die sich trotzdem weigern, sich daran zu halten.
eine Murmelinsel aus Versehen geboren wird und Feriengäste anlockt
Halunkenmuscheln mit Diagnoseperlen Schiffe ausnehmen
ein Hai zum homöopathischen Gespenst verdünnt wird
ein Geier am Nordpol Socken strickt
und selbst ein Karnevalszug in der Hölle nur Chaos hinterlässt
Hier gelten Regeln nur dann, wenn sie gerade niemand braucht.
Jede Geschichte nimmt die nächste freundlich an die Hand und schubst sie anschließend vergnügt ins Absurde.
Wenn du Humor magst, der sich leise in den Schatten von Pratchett, Adams oder Moers stellt, wirst du dich hier sofort zuhause fühlen.
Du findest dich zwischen sprechenden Inseln, schimpfenden Kreaturen, intelligentem Unsinn und Wortspielen wieder, die sich verhalten wie wilde Tiere. Freundlich, aber unberechenbar.
Tritt ein, wenn du bereit bist, das Absurde zu lieben.
Erkunde Landschaften, die aus Sprache gebaut sind, begegne Helden, die keine sein wollten, und erlebe Abenteuer, die nur entstehen können, wenn Fantasie und Humor gemeinsame Pläne schmieden.
Fantasy am Limit ist ein Buch für alle, die gern lachen und staunen und die sich mit Freude in Geschichten verlieren, die sich anfühlen wie Traum und Sprachspiel zugleich.
Leseproben
Von der Murmelinsel bis zum Infernozäpfchen – hier schnupperst du in die skurrilsten Ecken der Wortspielwelten.
Hier werden nur die ruhigsten Kugeln geschoben.
Die Murmelinsel badet heute in der Sonne – doch das war nicht immer so.
Einst war sie nur ein schüchterner Hügel in den Tiefen des Ozeans, so abgelegen, dass sich dort nicht einmal Fuchs und Hase Gute Nacht hätten sagen können. Es sei denn, sie hätten Tauchen gelernt.
Hier, in dieser abgeschiedenen Wasserwelt, tauchte hin und wieder ein junger Wandervulkan auf und rauchte verlegen in der Gegend herum.
Irgendwann kamen die beiden ins Gespräch, und er gestand ihr kleinlaut, dass er eigentlich noch gar nicht rauchen durfte – zu jung und so.
Dann erzählte er von einer anderen Welt, hoch oben, wo es immer so geheimnisvoll glitzerte.
„Mein großer Bruder erzählt die aufregendsten Geschichten von seinem Job auf Island“, sagte er, halb stolz, halb neidisch. „Die Leute drehen vor Freude völlig durch, wenn er bei der Arbeit ist – sagt er zumindest.“
„Was ist eigentlich ein Island?“, fragte sie. Der kleine Vulkan zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung! Aber ich frage ihn mal.“
Dann lugte er vorsichtig zwischen zwei Felsen hindurch, ob das Wasser rein war, und schlich sich wieder davon. Seine Familie war nämlich extrem misstrauisch.
Buch kaufen
